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01.03.2007:

Kubon & Sagner: Bücher aus der Ukraine

Literatur aus Ost- und Südosteuropa...


14.04.2006:

Ukrainisches Fernsehen via Satellit

Auf dieser Webseite finden Sie Hinweise für den Empfang von TV-Programmen aus der Ukraine sowie Links zu weiteren hilfreichen Seiten....


14.04.2006:

Vereinigung ukrainischer Studenten in Deutschland (SUSN)

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Projekte

Projekte in Drohobycz und den Karpathen

Warum wir uns hier engagieren.

Drohobycz, Caritas Kindertagesbetreuung Armut hat viele Gesichter. Bettelnde alte Menschen an den U-Bahnschächten in der ukrainischen Hauptstadt Kiew, Klebstoff schnüffelnde Straßenkinder in der Ukraine, für die es keine Zukunft zu geben scheint, Menschen, die, erstaunlicherweise ordentlich gekleidet, in Mülltonnen nach Nahrungsmitteln suchen. Sie gehören zu den Verlierern der großen sozialen Umbrüche in der Ukraine, die mit der Wende 1991 ihren Anfang genommen haben. Dabei sind sie nur die Spitze eines Eisberges, sichtbarer Ausdruck eines allgemeinen Trends zur Armut. Der offiziellen Statistik zufolge leben bis zu 80 Prozent der Bevölkerung in der Ukraine mit Einkommen unterhalb des Lebensminimums.
Gleichzeitig fällt dem Besucher der ukrainischen Hauptstadt die große Anzahl von Luxusautomobilen auf den Straßen und Luxusvillen in den Vorstädten auf – protzig zur Schau gestellte Attribute der Gewinner des gesellschaftlichen Umbruchs. Diese vergleichsweise kleine Schicht der Neureichen hat ihr Geld hauptsächlich bei der Umverteilung des kommunistischen Staatsvermögens, während der so genannten „Privatisierung“ 1993-1998, gemacht, durch die „unheilige Allianz“ von Wirtschaft und korrupter Politik. Der Großteil der Bevölkerung hat damals seine Ersparnisse verloren; Betriebe wurden geschlossen, Löhne und Gehälter sind rapide gesunken. So hatten die meisten Menschen keine Möglichkeit, an der Privatisierung und am wirtschaftlichen Geschehen teilzunehmen. Sie fielen in die Armutsfalle, sind Vergessene.
Die Caritas Ukraine nimmt sich der Bedürftigen an, dort wo die Not am größten ist.

Prioritäten der Caritasarbeit in der Ukraine sind Hauskrankenpflege, die Betreuung von Kindern und Jugendlichen in schwierigen Lebenslagen – insbesondere Straßenkindern – sowie die Bekämpfung des Frauenhandels. Eine neue Herausforderung für die Caritas ist die explosionsartige Ausbreitung von HIV-AIDS in der Ukraine.

Hauskrankenpflege

Einsame Pensionäre und Rentner haben es in der Ukraine besonders schwer. Krankheiten, Einsamkeit und unzureichender Sozialschutz machen das Leben oftmals unerträglich.

Drogen und Alkohol

Massenarbeitslosigkeit, geringer Sozialschutz und ungewisse Zukunftsperspektiven haben in der Ukraine zu einem erschreckenden Anstieg des Drogen- und Alkoholkonsums geführt.
Im April 2004 hat die Caritas Sambir-Drohobych das Rehabilitationszentrum „Nazaret“ gegründet. Im Zentrum werden alkohol- und drogenabhängige Männer aus den Gruppen der Anonymen Alkoholiker und Anonymen Drogenabhängigen betreut, die dem Alkohol und den Drogen abgeschworen haben. Zum heutigen Zeitpunkt leben zehn Männer im Zentrum und nehmen am Therapie- und Rehabilitationsprogramm teil. Ziel der Entgiftungs- und Entwöhnungsbehandlung ist die gesellschaftliche Rehabilitation und Adaption der Patienten mit der Perspektive der Eingliederung des Patienten in Arbeit und Beruf. Dieses Ziel soll im Rahmen einer therapeutischen Gemeinschaft durch Arbeitstherapie, systematische Beratung und Gruppentherapie sowie gegenseitige Unterstützung der Patienten erreicht werden. Die Patienten leben im Zentrum mindestens sechs Monate. Das Rehabilitationszentrum „Nazaret“ ist das erste Zentrum dieser Art in Trägerschaft der Caritas und der griechisch-katholischen Kirche in der Ukraine.

Straßenkinder

Armut und Not gehört für viele Menschen in der Ukraine nach wie vor zum Alltag. Deshalb arbeiten schätzungsweise eine Million Ukrainer im Ausland und lassen zum Teil ihre Familien oder sogar die Kinder alleine in der Betreuung von Verwandten, Bekannten oder Nachbarn zurück. Dies erklärt die hohe Zahl von Straßenkindern. Experten schätzen, dass in der Ukraine rund 25.000 Kinder tatsächlich auf der Straße leben, weitere 25.000 sind in staatlichen Heimen untergebracht. Eine Fürsorgepflicht für die so genannten Sozialwaisen kennt der ukrainische Staat nicht. So bleiben die Kinder und Jugendlichen auf sich alleine gestellt. Sie leben unter erbärmlichsten Bedingungen, suchen Unterschlupf in Kanalröhren, Schuppen oder abbruchreifen Häusern und kämpfen täglich um ihr Überleben. Viele der Straßenkinder wollen keinesfalls in ein staatliches Heim. Denn die Kinder werden dort meist nur untergebracht und versorgt, nicht aber pädagogisch begleitet.

Rehabilitationszentrum NAZARET (2006/2009)

Nazaret NAZARET ist der Name eines Projektes, das den Aubau eines Rehabilitationszentrums für drogen- und alkoholabhängige Männer und Frauen zum Ziel hat. Der griechisch-katholische Geistliche, Pater Ihor, ist die Seele des Projekts. Mit nahezu nicht vorhanden Mitteln wurde er von der ukrainischen Caritas mit der Aufgabe betraut, das Zentrum Wirklichkeit werden zu lassen. Dazu wurde ihm vom ukrainischen Staat eine extrem sanierungsbedürftige Bauruine in Drohobyč im Rayon L'viv, überlassen. Daneben engagiert sich Pater Ihor für Sozialwaisen - Kinder, die von ihren Eltern nicht betreut oder versorgt werden (können).

Derzeit lebt und arbeitet dort eine kleine Gruppe von Kranken, die selbst einen aktiven Beitrag zum Aufbau leisten. Die Menschen werden vor Ort physisch und geistlich betreut und erfahren so Gemeinschaft und Hilfe die Ihnen aus der Isolation hilft. Seit 2006 waren unsere Vorsitzenden  Dr. Ernst Lüdemann und Maria Melnik sowie die Mitglieder Josef Müller und Andreas Kaprocki  mehrere Male an Ort und Stelle und überzeugten sich vom Fortgang der Arbeiten und dem wirksamen Einsatz unserer Finanzhilfe.

Bauorden in Drohobycz Dabei halfen zwei Partnerorganisationen: Der Internationale Bauorden (Ludwigshafen) und der Walldorfer Verein "Hilfe zur Selbsthilfe".Freiwillige des Bauordens führten im Sommer 2007 und 2008 je ein Baulager in Nazaret durch. 2007 wurde außerdem gleichzeitig ein Erholungsheim für unbeaufsichtigte Kinder (Sozialwaisen) im Karpathendorf Dovhe Hirs'ke ausgebaut, es waren also parallel zwei Bautrupps im Einsatz . Dabei half der Vorsitzende der DUG als Übersetzer, Laienarbeiter und Koordinator zwischen Nazaret/Drohobycz und Dovhe. Mit finanzieller Unterstützung der "Hilfe zur Selbsthilfe" und der DUG konnte 2007 das Heizungs-System modernisiert werden, und im Herbst 2008 begann - ebenfalls mit Spenden beider Organisationen, der Aufbau einer kleinen Produktionsstätte von Baumaterialien in Nazaret selbst für den eigenen Bedarf zur Erhaltung der Gebäude, für eine sinnvolle Arbeitstherapie und womöglich wirtschaftliche Nutzung (Verkauf). Es wurden bereits hunderte Bausteine hergestellt. Im Sommer 2009 ist wieder ein Baulager geplant. Der Vorsitzende der DUG wird wie 2007  mitwirken.



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2003-2005: Waisenhaus/Internatsschule 'Petro Pantsch' in

Internatskinder Das Waisenhaus mit Internatsschule liegt etwa 20 km von der Stadt Chmel'nyc'kyj entfernt. Es ist auf einem Gelände untergebracht, das vor dem 1. Weltkrieg ein Gutshof war.

Die Gebäude - in erster Linie sind es Wirtschaftsgebäude aus der damaligen Zeit - sind zum Teil schon über 100 Jahre alt und befinden sich in einem miserablen baulichen Zustand.

Mit 220 Kindern im Alter von 6 bis 16 Jahren ist dieses Internat zur Zeit hoffnungslos überbelegt.

Es sind nicht allein nur Waisenkinder, die hier untergebracht sind, sondern auch Kinder aus Familien, die aus wirtschaflicher Not ihre Kinder nicht mehr versorgen können. Aber auch Kinder aus zerrütteten familiären Verhältnissen sind hier untergebracht.

Das Internat kann mit den Zuwendungen von staatlicher Seite allein nicht existieren. Es ist auf Unterstützung aus der Bevölkerung angewiesen.

Mit den nächsten Bildern möchten wir Ihnen einen Eindruck aus dem Waisenhaus vermitteln.

Gemeinschaftshaus aus dem Jahr 1907 Der Direktor der Schule hat pro Kind einen Euro für vier Mahlzeiten am Tag zur Verfügung. Für Kleidung und Renovierungen, Schulmaterialien etc. sind keine zusätzlichen Mittel vorhanden. Daher haben wir uns entschlossen hier aktiv Hilfe zu leisten und diesen Menschen zur Seite zu stehen.

Ganz oben auf unserer Prioritätenliste stand die Anschaffung einer neuen großen Waschmaschine... Dies haben wir in der Zwischenzeit mit Spenden bei verschiedenen Veranstaltungen realisieren können.

Ebenfalls ganz oben auf unserer Prioritätenliste war die Instandsetzung und Erneuerung der defekten Wasserzuleitungen und als vordringlichste Arbeit: Die Bohrung eines neuen Brunnens. Hier hat sich dankenswerter Weise der Verein 'Hilfe zur Selbsthilfe e.V.', Walldorf finanziell mitbeteiligt. Die Kinder selbst und das Lehrpersonal haben mit eigenen Händen die notwendigen Erdarbeiten übernommen.

Dank der Initiative eines unserer Mitglieder hat uns Daimler Chrysler, Werk Mannheim-Waldhof, 12 ausgediente Computer zur Verfügung gestellt. Damit eröffnen sich den Kindern Chancen und Perspektiven für eine besser Zukunft.

Durch die Initiative der Lehrerin Frau Lüll an der Waldschule in Walldorf sammelten Kinder Schulranzen und Schulmaterial für die Kinder in der Ukraine. Dies war der erste Kontakt. Nachdem an der Waldschule neue Werkräume eingerichtet wurden, bot uns die Stadt Walldorf durch Vermittlung des Vereins Hilfe zur Selbsthilfe e.V. die komplette Einrichtung der Werkräume (Werkbänke, Werkzeug etc.) für unsere ukrainische Internatsschule an.
Anfang November 2004 konnten wir den Transport mit der kompletten Einrichtung auf den Weg in die Ukraine bringen.

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