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14.04.2006:
Apostolische Exarchie für katholische Ukrainer in Deutschland...
22.04.2006:
DreizackreisenSeite mit alternativen Süd-Ukraine-Reiseangeboten. Informationen über Land & Leute. Interessant ist auch ein Artikel über Ostern.
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30.08.2006:
Urlaub in den ukrainischen KarpatenAuf dieser Seite finden sich Informationen für Touristen, die in den Karpaten Urlaub machen wollen und Übernachtungsmöglichkeite suchen.
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"Wenn wir uns jetzt nicht daranmachen, die lage in der Ukraine in Ordnung zu bringen, dann können wir die Ukraine verlieren", schrieb Stalin am 11. August 1932 an den Ersten Parteisekräter der Ukraine Lazar´ Kaganovyč. "In Ordnung gebracht" wurde die Lage durch den Hunger-Terror gegen das ukrainische Dorf, so daß der nationale und soziale Widerstand auf lange Zeit unterdrückt wurde.
Die große Hungersnot 1932/33 gehört zu den großen Verbechen der Menschheitsgeschichte. Die Hungersnot in der Ukraine und am Kuban´kostete mehrere Millionen Menschen das Leben, weil Stalin die Getreiderequirierung und andere Terrormaßnahmen zugleich als Instrumente im Kampf gegen den ukrainische Nationalismus einsetzte.
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Desweiteren haben Sie die Möglichkeit auf der rechten Seite eines der zufällig angezeigten Produkte zum Thema Ukraine auszuwählen oder einen Suchbegriff einzugeben.
Sollten Sie an Büchern aus dem Brodina-Verlag interessiert sein, so können Sie uns entweder per Email oder Frau Dr. Horbatsch telefonisch kontaktieren.
Eine umfangreichere Zusammenstellung von Literatur, Musik und Software zum Thema Ukraine finden Sie auf diesen Seiten.
Viel Spaß beim Stöbern!
Konturen Europas: Die EU und ihre Nachbarn
Mit der Mitgliedschaft von Rumänien und Bulgarien hat die Erweiterung der Europäischen Union ihr vorläufiges Ende gefunden. Den angrenzenden Staaten bietet die EU nun im Rahmen der Europäischen Nachbarschaftspolitik Anreize, auf ihre Vorstellungen einzugehen. Wer bestimmte Konditionen erfüllt, wird dafür belohnt. Doch funktioniert diese Politik der Konditionalität ohne Beitrittsperspektive?
Das aktuelle Themenheft von OSTEUROPA "Inklusion, Exklusion, Illusion: Konturen Europas: Die EU und ihre Nachbarn" stellt die Europäische Nachbarschaftspolitik auf den Prüfstand. Autoren und Autorinnen aus Ost und West untersuchen auf 336 Seiten in 26 Beiträgen das Integrationspotential der EU und die Handlungslogik der Nachbarschaftspolitik; analysieren die Positionen der Nachbarstaaten; geben Einblicke in transnationale Kooperation und durchleuchten zentrale Politikfelder wie die Energiepolitik, Migration, Inneres & Justiz.
3 Farbtafeln und 15 Farbkarten runden das Heft ab.
Inhaltverzeichnis (PDF)
osteuropa.dgo-online.org
Auf der folgenden Seite finden Sie eine Rezension des Werkes 'Moscoviada ' des ukrainischen Autors und Lyrikers Jurij Andruchovyč, der 2006 den Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung erhielt. In dem Werk geht es um das Problem des russischen Kulturchauvinismus gegenüber der Emanzipationsbewegungen der ehemaligen Sowjetrepubliken. [zur Rezension]
Anläßlich der Verleihung des Leipziger Buchpreises hielt Andruchovyč eine bemerkenswerte, unkonventionelle Dankesrede unter dem Titel 'Europa, meine Neurosen', in der er seiner Frustration (und der vieler Ukrainer) bezüglich der Wahrnehmung (oder Nichtwahrnehmung) und Bewertung der Ukraine Luft machte.
Leipziger Buchpreis 2006
Dankesrede, Andruchovyč
Weitere Werke von Andruchovyč in deutscher Sprache:
Spurensuche im Juli
Reich mir die steinerne Laute (Hrsg., Anthologie)
Zwölf Ringe
Mein Europa
Das letzte Territorium
Ukrainische Literatur:
Literaturzusammenstellung der DUG bei Amazon
Programm des Brodina-Verlags von Fr. Dr. Anna-Halja Horbatsch
Hg. V. Müllerca. 170.000 Wörter und Wortverbindungen
Verlag Tschumatzkij Schljach
Kyjiw 2005
ISBN 966-8272-04-8
Das Buch ist derzeit anscheinend (noch?) nicht über Amazon erhätlich.
Kontaktadresse des Verlags:
03115, Kyjiw, vul. Widpotschynku 12, Raum 240
Tel./Fax (044)569-43-23
Email: cs@tsu.net.ua
Das derzeit wahrscheinlich beste und vollständigste Deutsch-Ukrainische-Wörterbuch auf dem Markt!
175 Seiten
Verlag: Suhrkamp;
Auflage: 1 (März 2006)
ISBN: 3518124188
Wer die Ukraine verstehen will, der sollte dieses Buch lesen!
...Es gibt eine Ostukraine und eine Westukraine, aber keiner weiss wo sich die Grenze befindet...
... "Die Polen", auch wenn sie die Ukrainer nicht "lieben", betrachten sie als ebenbürtig, zumindest in dem Sinne, da' sie die Ukrainer fšr ein anderes, eigenständiges Volk halten ... "Die Russen" betrachten die Ukrainer dagegen als eine eine Art von Russen und "lieben" in diesem Sinne sich selbst - ein imperialer Mythos, mit dem die Ukrainer nichts zu tun haben wollen... Die polnische "Feindseligkeit" ist in der historischen Realität verwurzelt und deshalb prinzipiell verwänderbar... Die Quellen der russischen "Liebe" sind virtuell, schließen somit jeden Dialog aus und setzen nur auf blinden Gehorsam.
2006, 356 Seiten; € 24,80.
ISBN 3-86628-085-8
Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion ist die Ukraine seit 1991 ein elbständiger Staat. Zur Aufgabe, Wirtschaft, Politik und Verwaltung zu
transformieren, tritt auch die Notwendigkeit, die neue staatliche Struktur zu etablieren und eine den Staat loyal tragende Nation zu konstituieren. Dabei ist auch in der Ukraine eine Rückwendung zur Nationalgeschichte und ihrer Symbolik zu beobachten. Die Geschichte der ukrainischen Kosaken gehörte zu den ersten zurückgewonnenen Traditionsbeständen. Das vorliegende Buch untersucht das ukrainische Kosakentum nicht vornehmlich als historisches Phänomen, sondern als einen wesentlichen Teil der nationalen Symbolik und Mythenbildung in seiner integrativen Wirkung für die Konstruktion der nationalen Identität der Ukraine. Es handelt von der Schwierigkeit, eine Nation zu werden und der Rolle, die die Geschichte (der Kosaken) und der Umgang mit ihr dabei spielen. Es wird gezeigt, dass es die eine und allgemeingültige Geschichte allerdings nicht gibt, sondern dass sichGeschichte aus vielerlei Elementen zusammensetzt, zu denen Geschichten, wissenschaftliche Geschichtsschreibung, Legenden und Mythen gehören.Der Zeitrahmen der Studie reicht vom Ende der achtziger Jahre, als dieFolgen von Perestrojka und Glasnost auch in der Ukraine sichtbarwurden, über das Wendejahr 1991 und die allmähliche Konsolidierung mitParlaments- und Präsidentschaftswahlen bis in die ersten Jahre des neuenJahrtausends. Das Untersuchungsfeld erstreckt sich dabei von Festen,Gedenktagen (z.B. den 400. Geburtstag des ukrainischen KosakenheldenBohdan Cheml'nyc'kyj) und Kosakenorganisationen über die Bereiche Politik, Wissenschaft und Literatur bis zu Museen, Filmen und Werbung (z.B. für Wodka).
Jana Bürgers begann ihr Studium der Geschichte und des Russischen 1991 in Konstanz, von wo aus sie im Rahmen der Universitätspartnerschaft einSemester an der Taras Ševčenko-Universität in Kiew verbrachte. 1995 wechselte sie an die Europa-Universität Viadrina nach Frankfurt (Oder)
und wurde dort 1997 als Kulturwissenschaftlerin diplomiert. Einmal von der Ukraine und ihrer Geschichte infiziert, widmete sie sich in ihrem
Dissertationsprojekt - anfänglich in Gießen, dann wieder an der Universität Konstanz - dem Kosakenmythos und der Nationsbildung in
diesem jungen Staat. 2004 schloss sie ihre Promotion zu eben diesem Thema ab und lebt seitdem mit Mann und zwei Kindern bei Budweis/Tschechien.
Kontakt: kosakenmythos@web.de
Dr. Ernst Lüdemann Verlag C. H. Beck,
3. vollst. neu bearb. Auflage März 2006.
ISBN 3406540686,
€ 12,90
Die Ukraine, der größte rein europäische Flächenstaat, ist mit der Randlage im Osten Europas und den eigenen kulturellen Traditionen eine Brücke zwischen der westlichen Welt, Russland und Zentralasien. Die geopolitische Bedeutung des Landes und sein wirtschatfliches Potential sind groß - ebenso aber die Hindernisse, die die Etablierung eines demokratischen sozialen Rechtsstaates und den Ausbau der Marktwirtschaft erschweren. Das Buch informiert umfassend über Land und Leute, Geschichte, Wirtschaft und Politik, Kultur und Religion.
Deutsch-Ukrainisch / Ukrainisch-Deutsch
für Win 95/98/2000/Me/NT
mit über 90.000 Wörtern und Wendungen
2000
€ 35,95
Gebundene Ausgabe - Suhrkamp
Erscheinungsdatum: März 2005
ISBN: 3518416812
€ 22,90
Kurzbeschreibung
Karl-Joseph Zumbrunnen, österreichischer Fotograf
mit galizischen Wurzeln, reist in den neunziger Jahren immer wieder
durch die Ukraine. Die Geburtswehen eines neuen Staates, die
Ungleichzeitigkeit von brutal geschmackloser Kommerzialisierung,
rückwärtsgewandter Huzulenfoklore, Resowjetisierung und
Habsburg-Nostalgie faszinieren ihn.
Andreas Kappeler
Böhlau
2003
ISBN: 320577065X
Die Formierung der ukrainischen Nation hat im Laufe des 19.
und 20. Jahrhunderts immer wieder Rückschläge erlitten und ist gegenüber anderen
europäischen Nationen verzögert worden. Erst der im Jahre 1991 begründete
unabhängige ukrainische Staat bietet die Perspektive einer ungestörten
nationalen Entwicklung. Um das Problem der ukrainischen Nationswerdung kreisen
die Beiträge des Osteuropa-Historikers Andreas Kappeler, der sich seit über 15
Jahren bemüht, die Ukraine und ihre Geschichte im Geschichtsbild und in der
Geschichtsschreibung der deutschsprachigen Welt zu verankern.
E. I. Lysenko
ca. 60.000 Stichwörter
2004
ISBN: 9668291352
€ 26,00
Übersetzungen ukrainischer Lyrik und Prosa von Frau Dr. Anna-Halja Horbatsch.
Für eine Übersicht der zur Zeit aktuellen Titel folgen Sie bitte dem Link.
Einen Artikel über Frau Dr. Horbatsch und den Brodina Verlag finden Sie auch unter dem Menüpunkt Informationen.
Andreas
Kappeler
ISBN: 3-406-45971-4,
2. Auflage,
€ 13,90
Andreas Kappeler informiert in diesem Buch über die wichtigsten Ereignisse und Zusammenhänge der ukrainischen Geschichte. Es setzt der vorherrschenden russozentrischen Perspektive eine ukrainische gegenüber und versucht gleichzeitig, ukrainische nationale Mythen kritisch zu überprüfen. Dabei wird nicht nur die Geschichte der Ukrainer vom Mittelalter bis zur unmittelbaren Gegenwart dargestellt; auch die Geschichte der in der Ukraine lebenden Polen, Russen, Juden und Deutschen wird mit berücksichtigt.
Gerhard
Simon (Hrsg.)
Böhlau, Köln 2002
ISBN: 3-412-12401-X,
€ 30,50
Seit 10 Jahren ist die selbständige Ukraine ein gewichtiger Machtfaktor im Osten Europas. Dennoch erscheint bislang weder die innen- noch die außenpolitische Orientierung eines der größte Länder Europas eindeutig geklärt. Diplomatisch strebt die Ukraine nach Westen, im Inneren bleibt die Westorientierung dagegen weitgehend Rhetorik. Die EU verfolgt gegenüber der Ukraine eine Politik der halboffenen Tür. Man eröffnet ihr nicht die Perspektive einer vollen Integration in de EU, befürchtet aber zugleich, die Ukraine könnte sich abwenden und in den russischen Hegemonialbereich zurückkehren. International ausgewiesene Autoren untersuchen die Entstehungsbedingungen der ukrainischen Unabhängigkeit, die Verfassungsorgane und ihr labiles Zusammenwirken. Weitere Schwerpunkte sind die Schwäche der zivilen Gesellschaft, der Regionalismus, die Kirchen und der Umbau der Wirtschaft sowie das Ringen um eine außenpolitische Standortbestimmung.
Evelyn
Scheer, Gert Schmidt